s3

S3

Eindecker 1961
Fritz Fleischer KG Gera (S3)







Fleischer S3 Wagennummer 651



Anfang der sechziger Jahre suchte die Ostberliner BVG nach einem Weg, den Fuhrpark mit Linienbussen für den Verkehr in den Außenbezirken zu ergänzen. Die nun in größerer Stückzahl verfügbaren Doppelstockbusse waren auf einigen Linien gar nicht bzw. auf verkehrsschwächeren Linien nicht effektiv einsetzbar. Die bisher beschafften Nachkriegsbusse ließen zudem keinen schaffnerlosen Betrieb zu, da den Fahrern durch den Motor der direkte Zugang zum Fahrgastraum versperrt war. Die BVG beauftragte deshalb die Fritz Fleischer Karosserie- und Fahrzeugfabrik KG in Gera mit der Entwicklung eines modernen Stadtbusses. Achsen und Federung wurden noch vom H6B übernommen, ansonsten handelte es sich bei der selbsttragenden Karosserie um eine Neukonstruktion. Der 150 PS Motor fand seinen Platz im Heck des Busses. Obgleich die Konstruktion sich bewährte, wurden nur 6 Busse an die BVG ausgeliefert. Im Rahmen des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe hatten die sozialistischen Länder vereinbart, daß Ungarn die Produktion solcher Busse für alle RGW-Staaten übernimmt. Daraufhin entwickelte sich Ikarus zum größten Busproduzenten. Der Fleischer S3 war damit der letzte in der DDR gebaute Bus, den die BVG in den Liniendienst stellte.
Die Teile des Fleischer S3 Modelles stammen von PM Modellbau und harren noch auf Zusammenbau und Lackierung.




Auch dieses wunderschöne Modell des BVG Reisebusses vom Typ Fleischer S2 stammt von PM Modellbau.










Technische Daten

BVG Bezeichng
Fleischer S3
Bauart
Eindecker
Hersteller Bezg.
S3
Hersteller
Fritz Fleischer KG Gera
Erstes Einsatzjahr
1961
Anzahl bei der BVG
6
Motor
6KVD 14.5 SRW
Motorart
Dieselmotor
Leistung
150 PS
Motoranordnung
Heckmotor
Hubraum
9840 cm³
Zylinderzahl
6
Länge
11,00 m
Achsenzahl
2
Höhe
2,85 m
Breite
2,50 m
Sitzplätze (unten)
27

Stehplätze (unten)
40








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